Massage und Schönheitsgadgets
Da mein Projekt sich mit Technologie für und auf dem Körper beschäftigt, führt mich mein Weg öfter mal in die ‘Health & Beauty’ Abteilungen von Loft oder Tokyu Hands. Immer wieder bin ich aufs neue begeistert von der Auswahl an verschiedensten Massageobjekten und schönheitsversprechenden Geräten.
Man hat das Gefühl, die ganze Nation ist geradezu „massagebessessen“. Und anscheindend ist der Massagesuchende oft auf sich allein gestellt, weswegen man eine giganische Auswahl an „Selbst-Massagegeräten“ finden kann (und das ist in dem Fall wirklich ganz harmlos gemeint).
Hier eine kleine Übersicht der entdeckten Kuriosa meiner letzten Expedition:

Diese eigentlich ganz normal aussehende Strumphose hat ein Blümchenrelief auf der Sohle, dass strategisch über den wichtigsten Fussrelfexzonen angebracht ist. Massiert beim Gehen.

Zuhause kann man dann noch diese mit Holzkügelchen gefüllten Massagekissen unterschnallen….

Weiter geht’s in der Badewanne mit diesen ‘Octopus’ inspirierten Geräten. An verschiedenen Körperzonen einsetzbar…

Wem die letzten Objekte zuviel Eigeninitiative abverlangen, der kann sich auf diese batteriebetrieben Umschnallkissen verlegen. Per Knopfdruck werden dort starke Vibrationsmotoren aktiv.
Aber weil wir nicht nur entspannt, sondern auch noch schön sein wollen, gehts gleich weiter mit dem werten Antlitz:

Mit diesem Gerät schiebt man wieder auf den Platz, was dem Drängen der Schwerkraft nachgegeben hat.

Mit „hana hana“ (hana = Nase auf Japanisch) bekommt man ein hübsches Näschchen hin. Ich vermute, hübsch heisst hier gross und lang, weil „westlich“ aussehend. Und links im Anschnitt ein Gerät, das bei erfolgreicher Anwendung aussehen lässt wie Tilda Swinton.

Und weil wir auch alle schlank sein müssen (und in Japan bedeutet ’schlank’ eine ganz extreme Interpretation von dürr), kaufen wir uns den Diät-Strohhalm, dessen Zweck mir bisher recht schleierhaft ist.
Vielleicht ist einfach alles erlaubt, was man an Nahrung dort durchsaugt? Und das Saugen selber verbrennt dann gleich noch genug Kalorien, so dass man sowieso nicht zulegt?

Nach dem ganzen Stress brauchen wir aber nun wirklich ein Päuschen…und weil wieder keiner da ist, der uns liebevoll in den Arm nehmen kann, muss es eben dieses Handkissen tun. Jetzt fühlen wir uns wie in Abrahams Schoss…oder nein…in Abrahams Händen.
Es sei angemerkt, das dies hier nur eine klitzkleine Auswahl von Massage und Schönheitsgadgets ist…da draussen ist noch viel, viel mehr!
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Jungfrauengrab

Hmmm…etwas ungewöhnlicher Markenname, ich muss schon sagen. Da fragt man sich, welche Übersetzungssoftware, das nun auf ihr Konto zu verbuchen hat. Ich persönlich sehe vorerst vom Kauf ab…
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Toilettenpflanze in Ex-Flasche

Gesehen auf einer quasi semi-öffentlichen Toilette der University of Tokyo. Irgendwie charmant.
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Ausbruchsmöglichkeit

Gesehen im wohl wunderbarsten Izakaya von Korakuen. Schau mal, so schön ist das da. Das Essen war fan-tas-tisch und Hoppy gibt es auch. Wir kommen wieder!

Das hier ist eine Art Aal, allerdings überhaupt nicht fettig, sondern einfach nur herrlich saftig, und so schön minimalistisch serviert.

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Mobiletelefonie

Zum einen ist die Auswahl an Geräten wirklich beeindruckend. Zum anderen sehen die Dinger auch anders aus, als man das aus Europa kennt. Und interessanterweise werden die verschiedenen Modelle unter dem Namen der Mobilprovider verkauft d.h. man kauft sich eben den entsprechenden Vertrag, um an ein besonderes Telefon zu bekommen und nicht umgekehrt.



Ein Modell mit Gelenkband als Jogginghandy?

„Customization“ ist dann auch ein sehr beliebtes Hobby. Gleich neben der Handyecke gibts dann auch die Glitzersteinchen für ein richtiges Glamourphone.

Und das hier ist eine kommerzielle Ladestation mit Münzeinwurf. Eine Minute Laden kostet 100¥…
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Passend zum Schlussverkauf

In der U-Bahn darf man aber auch wirklich garnichts, was ansatzweise Spass macht… ich fange an, mich bevormundet zu fühlen.
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Bauarbeiter

Wie sich das hier zulande gehört, trägt der Bauarbeiter eine schicke Uniform. Das orangefarbene Teil, das der Mann bei sich trägt, ist übrigens kein Schlagstock, auch wenn es so aussieht, sondern eher so etwas wie ein Leuchtschwert (man erinnere sich an Star Wars … wwwummmm), mit dem man im Dunkeln Passanten geschickt an der Baustelle vorbeiwinkt. (Ohne Geräusch allerdings).
Alles, natürlich nicht ohne ein freundliches „Sumimasen “ oder „Dozoo“ und einer kleinenVerbeugung.
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